🇩🇪 Interessante Artikel/Links zu Fairphone und fairer Elektronik

Hin und wieder kommt ja mal die Frage nach Multiboot auf. Beim NexPhone gibts das wohl und man kann zwischen Android, Linux und Windows wechseln.
https://www.heise.de/news/Die-Rueckkehr-von-Windows-Phone-NexPhone-mit-Android-Linux-und-Windows-11-11149737.html

Enthält CT-Scans verschiedener aktueller Smartphones (darunter auch das Fairphone 6). Die Anzeige der Scans und ihre 3D-Animation klappt bei mir in Firefox nicht, ich musste dafür zu Safari wechseln (als Quelle der Scans wird allerdings u.a. iFixit angegeben, vielleicht sind sie dort ja auch genauso gut zu finden). Der Artikel sollte für die ersten 10 frei lesbar sein.

https://www.heise.de/news/Neue-Zahlen-zur-Versionsverteilung-Android-16-mit-7-5-Prozent-Marktanteil-11161849.html

Für alle, die sich für Statistik interessieren :wink:

Vernünftiger und verständlicher Nutzerinnenbericht zum FP6 mit /e/OS:

Ein aktuelles Update nach einem Monat Nutzung ist gleich zu Beginn des Blogs verlinkt.

Interessante Petition, open-source Entwicklung als Ehrenamt…

Ja, inhaltlich passt es erstmal nicht so ganz zu Fairphone, aber ich fand es sehr bemerkenswert, dass ein Ratgeber-Artikel (leider Paywall) in einer IT-Zeitschrift mit folgenden Hinweisen endet:

Bedenken Sie aber, dass er (Anm.: der Refurbished Händler) selbst hereingefallen sein könnte. Ihn durchs Telefon anzubrüllen, bringt jedenfalls nichts, schlimmstenfalls stellt er auf stur.

Das Drohen mit juristischen Konsequenzen bringt ebenfalls nichts, denn der Betrag, um den es letztlich geht, ist zumindest im Privatkundengeschäft so gering, dass weder Anwalt noch Richter dafür aufstehen. Sie können es bei den Verbraucherzentralen probieren, doch bitte zügeln Sie Ihren Ärger auch hier: Die wollen nichts von Ihnen, Sie wollen etwas von denen.

Von Glücksfall oder Reinfall? | c't | heise magazine

In meinen bisherigen Firmen war immer die Politik, Entwickler nicht mit (End-)Kunden kommunizieren zu lassen (die wenden sich sonst direkt an die Dev-Kontakte, wenn sie die einmal haben). Aber in ganz seltenen Ausnahmen war das dann doch mal nötig bzw. bei einem Arbeitgeber waren 1,5 Tage vom einwöchigen Onboarding die Bestellannahme per Telefon. Da hab ich schon einen Eindruck bekommen, wie viel Frust der Support/die Hotline so tagtäglich abbekommt. Aber nach über 25 Jahren im Job ist das bewusst das erste Mal, dass ich so einen Aufruf zur Mäßigung gelesen habe. Muss wohl alles noch viel schlimmer geworden sein. :open_mouth:

Jeder Hinweis hat seine Geschichte, heißt es.

Konkretisierung der EU-Beschlüsse in :germany: Deutschland, unter anderem mit der Anforderung

dass alle Teile, aus denen ein Mobiltelefon besteht, auch nach Einstellung der Produktion des Modells noch mindestens sieben Jahre lang verfügbar sein müssen.

Ich würde annehmen, dass das nicht zwingend erfordert, dass die Bestandteile direkt durch Endverbraucher*innen kaufbar sein müssen. Es stellt sich aber die Frage, ob Fairphone z.B. das im Shop ausverkaufte FP3-Display noch an Reparaturdienstleister liefern muss und kann.

Interessant auch der Passus zur Verlängerung der Gewährleistungsfrist durch Reparaturen (gilt erst für Käufe ab 31. Juli 2026).

Ich denke nicht, dass dies für Geräte gilt, die vorher quasi schon ausverkauft waren, das ist ja gar nicht möglich weil keiner mehr herstellt oder man treibt Firmen in den Ruin weils super teuer wird. Das wird für neue Geräte (zumindest kurzlebigere Geräte wie Handys oder Tablets) gelten, die ab Inkrafttreten auf den Markt kommen. 'Der Satz der das Gegenteil behauptet in dem Artikel ist mir persönlich zu schwammig, das kann ja nicht alle Geräte betreffen die bis vor 7 Jahren auuf dem Markt waren und evtl heute noch benutzt werden

Hatte bisher noch nicht davon gehört: neues kommerzielles, google-freies Smartphone auf Android-Basis mit Wechselakku und “in der EU hergestellt”.
https://www.heise.de/news/Punkt-MC03-Google-freies-Smartphone-kommt-ohne-Abo-zum-hoeheren-Preis-11354754.html

In Europa hergestellt glaube ich nicht. In Europa zusammengesetzt vielleicht. Warum darf das immer noch so irreführend ausgedrückt werden…