đŸ‡©đŸ‡Ș Corona-Warn-App zum Herunterladen

Der Sprecher vom Chaos Computer Club hat ĂŒbrigens folgendes gesagt:

https://twitter.com/ARD_BaB/status/1272909142819299330

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Hallo Martin,
was meinst du mit “auf die App-Details gegangen”? Könntest du das bitte nĂ€her beschreiben?
Wenn ich auf “Einstellungen -> Apps -> Google Play-Dienste” gehe, finde ich nichts, um eine Aktualisierung anzustoßen. Welchen Weg hattest du?
Viele GrĂŒĂŸe.

Einstellungen -> Apps -> Google Play-Dienste -> Erweitert -> App Details

Danke fĂŒr die Info. Klappt aber leider bei meinem Fairphone 2 nicht. Es gibt zwar den Punkt “Erweitert” aber darunter nur die Punkte “Systemeinstellungen Ă€ndern” und “Über anderen Apps einblenden”. Ich habe das Betriebssystem Android 7.1.2 (Build Nr. 19.11.2)
Wer weiß einen Rat, wie ich die Google-Play-Dienste auf 20.21.17 aktualisieren kann?

Einstellungen -> Apps

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Das bringt einen in den playstore wo ich aktualisieren konnte.

Ob das auf dem Fp2 auch so ist kann ich nicht sagen.

Vermutlich geht das erst ab Android 9.

Ich denke auch, dass die App an und fĂŒr sich eine sinnvolle Sache sein kann und habe aus datenschutzrechtlicher Sicht auch keine Bedenken; nach allem was ich weiß jedenfalls.

Ich werde die App aber wohl trotzdem nicht installieren und zwar schon allein deshalb, weil ich nicht permanent mit Bluetooth “an” rumlaufen will. Und auch die Standortfunktion habe ich nicht eingeschaltet und will das dafĂŒr nicht Ă€ndern.


Warum sollten die Internetkonzerne ihre Politik wegen SARS-CoV-2 grundsÀtzlich Àndern und wieso sollte jemand das glauben?
Die Pandemie Ă€ndert doch fĂŒr die Online-Dienste eher weniger. Homeoffice und “social distancing” dĂŒrften das GeschĂ€ft doch sogar noch ankurbeln.

Ich habe keine Ahnung, ob und wie viel Geld die Regierung wem in den Rachen geschoben hat. Allerdings habe ich auch nicht den Anspruch, dass ein Unternehmen seine Dienste kostenfrei zur VerfĂŒgung stellt (auch wenn die sich das locker leisten können).
Zumindest verzichten die Netzbetreiber darauf, die DatenĂŒbertragung der App auf das Datenvolumen anzurechnen.

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Auf dem von Martin angezeigten Weg ging es jedenfalls nicht. Trotzdem vielen Dank.
Inzwischen bin ich weiter. Ich habe alle Googledienste deaktiviert und auf Werkseinstellungen zurĂŒckgesetzt. Das geht, zumindest bei meinem Fairphone. Danach habe ich sie wieder aktiviert. Dadurch suchen sie automatisch sofort nach verfĂŒgbaren Updates. Und siehe da, jetzt konnte ich die Corona-App installieren.

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BezĂŒglich meinem vorangegangenen Kommentar möchte ich die ZusammenhĂ€nge ausfĂŒhren um weitere MißverstĂ€ndnisse zu vermeiden.

Mein Kommentar war keineswegs als eine pessimistische Zukunftsaussicht gemeint, sondern als eine Feststlellung in Bezug auf das Endergebnis. Die App ist nun mal nicht inklusiv, wie anhand des Problems der InkompatibilitÀt mit /e/ ersichtlich wird. Insofern ist es nicht so, dass so viele Menschen wie möglich sie benutzen können. Ich wollte keineswegs abstreiten, dass insbesondere die Datenschutzgemeinschaft ein Lob verdient hat, da gerade sie die Transparenz verlangt hat.

Ich wollte auch nicht andeuten, dass man auf die Zusammenarbeit mit dem Duopol in diesem Fall hÀtte verzichten können. Die angedeutete Kritik zielte vielmehr darauf, dass man eben nicht weit genug gegangen ist und die App nicht unabhÀngig von dem Duopol funktioniert.

Auch wollte ich nicht den Eindruck erwecken, dass es mir ums Nörgeln geht. Wie mit dieser ErgĂ€nzung hoffentlich klar wird, denke ich, dass es gerade jetzt darum geht, am Ball zu bleiben, damit die notwendige Debatte nicht zu einem Loblied ans Duopol verkommt. Denn Kritikpunkte an den Großkonzernen und an der Netzpolitik der Regierungen gibt es mehr als genug.

Danke fĂŒr diesen Lesetipp, der eine fehlende Debatte deutlich macht. Es ist ja schon seit Jahren der Fall, dass die ethischen und auch technischen Diskussionen den Anwendungen fĂ€lschlicherweise nachgereicht werden, nĂ€mlich oftmals viel zu spĂ€t und dann auch noch aus datenrechtlicher Sichtweise fragwĂŒrdig.

BezĂŒglich /e/ findet sich diese Diskussion.

Keineswegs ging es mir darum, dass jemand kostenfrei die Dienste zur VerfĂŒgung stellen sollte. Vielmehr war es als Seitenhieb auf die krisenbedingten Wirtschaftspolitiken angedacht. Ich denke es ist durchaus gerechtfertigt, die Frage zu stellen, wie viel Nutzen die Maßnahme letztendlich bringt. Dass sie aus epidemiologischer Sicht zumindest als positiv zu betrachten ist, ist glaube ich ausser Frage. Irgendwas nĂŒtzt es schon. Die Frage ist meiner Meinung nach, in welchem VerhĂ€ltnis sie zu anderen Maßnahmen steht. Letzendlich handelt es sich auch ohnehin um ein Erste-Welt-Problem, denn in weiten Teilen der Erde gibt es nicht mal grundlegende, sanitĂ€re Einrichtungen um die Ansteckungsgefahr zu mindern, geschweige denn KrankenhĂ€user mit ausreichend Personal. Aber so eine App macht halt was her und treibt die Digitalisierung voran. In Anbetracht einer grĂ¶ĂŸeren Debatte, was die Wirtschaft angeht, belasse ich es hier bei dem Hinweis, die Technologieindustrie und die Regierung mit kritischen Augen zu betrachten. Ich denke, dass es in der Demokratie auch grundsĂ€tzlich um gesundes Mißtrauen geht.

Die Debatte um die Wirtschaftslobbyarbeit und die AnfĂ€lligkeit der Politiker dafĂŒr ist ja auch eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Debatte. Ob es sich wohl um ein paar faule Äpfel handelt oder vielmehr um ein strukturelles Problem?

Wie wÀre es denn mit einer Lobbykontakt-Tracing-App, um die Politiker zur Verantwortung zu ziehen?

Ich hoffe, dass ich meinen ursprĂŒnglichen Kommentar halbwegs verstĂ€ndlich machen konnte und entschuldige mich fĂŒr MißverstĂ€ndnisse.

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Das wurde vom Forschungsteam mittlerweile wieder abgeschwĂ€cht, wenn nicht ganz zurĂŒckgenommen. Finde gerade keinen link dazu


Ich hab hier einen Link

Die 60% geistern immer rum, weil die im Kontext genannt wurden, dass die Ausbreitung des Virus dann komplett gestoppt werden könnte (wie auch immer das konkret gemeint ist).
Aber wenn es weniger Menschen benutzen, geht die NĂŒtzlichkeit ja nicht von “Ausbreitung wird gestoppt” schlagartig auf “bringt rein gar nichts” runter.

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Das geht leider nicht, weil mir Guhgel die App wegzensiert hat. Nicht, dass ich die nicht downloaden könnte, ich kann die App nicht mal mehr sehen! Da reißen sich andere Leute den Arsch auf und Guhgel tritt noch rein.
So ist das, wenn man nur ein paar Meter hinter der Grenze wohnt. FĂŒr Guhgel scheint die Welt ja sehr klein zu sein.

Und das sehe ich im Play Store, wenn ich “corona” eingebe, ganze vier Äpps:

Summary

This text will be hidden

Mit Zensur hat das nichts zu tun. Die App funktioniert zurzeit ausdrĂŒcklich nur in Deutschland. Wenn du hinter der Grenze wohnst, sollte dein Heimatland eine eigene App anbieten.

Die internationale InteroperabilitĂ€t steht ja als nĂ€chstes auf dem Programm. Möglich ist sie mit LĂ€ndern, die sich ebenfalls fĂŒr dezentrale Datenspeicherung entschieden haben. Und vielleicht kannst du die App ja auch so bald herunterladen:

Die BeschrĂ€nkung auf deutsche App Stores ist voraussichtlich eine vorĂŒbergehende EinschrĂ€nkung aufgrund einiger ungeklĂ€rter rechtlicher Fragen. Wir klĂ€ren schnellstmöglich mit dem Robert Koch-Institut, wann die App auch in internationalen App Stores verfĂŒgbar gemacht werden kann. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Q: Open-Source-Projekt Corona-Warn-App – FAQ

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Wenn man da nörgeln möchte, dann nur insofern, warum es nicht gleich eine europĂ€ische Lösung gibt. Gerade in grenznahen Regionen, wo man zumindest vor dem Virus ganz selbstverstĂ€ndlich die Grenzen ĂŒberquert hat, geht sicher einiges an Potenzial einer solchen App bisher verloren. Immerhin gibt es aber wohl halbwegs konkrete PlĂ€ne, wie die verschiedenen Apps zusammen kommen könnten:

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Naja, nachdem die Franzosen zB mit einer zentralen Lösung vorgeprescht sind. Ist nicht immer nur Deutschland Schuld an allem :wink:

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Möglicherweise ist das noch ein ganz anderes Problem. Ich hab mir die App direkt am Dienstag runtergeladen, und obwohl ich den genauen Namen “Corona-Warn-App” eingegeben habe, wurden mir nur andere Apps angezeigt. Von diesem Problem haben auch viele andere Nutzer im Web berichtet.

Ich hab dann einfach nach Robert Koch Institut gesucht, dann habe ich deren “alte” Datenspende App gefunden. Und wenn man dann auf andere Apps des Anbieters guckt, war auch die richtige “Corona-Warn-App” da.

Gut, das mag bei Menschen im Grenzgebiet nicht das alleinige Problem sein, aber ich hoffe, es ist trotzdem ok, den Hinweis hier zu lassen fĂŒr diejenigen, die die App deswegen nicht finden.

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Bester Suchbegriff zum Schnellen Finden der App ist coronawarnapp

(Oder, wenn Du schon mal hier bist und dies liest, einfach den allerersten Link von Thomas oben anklicken :angel:)

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Wer von Euch bei Twitter ist, darf das hier gern teilen:

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Ich nutze die App auf meinem FP2 mit Android 7, habe mich aber anfangs darĂŒber geĂ€rgert, daß der Standort automatisch mit dem Bluetooth aktiviert wurde nach Klick auf den Aktivierungbutton.
Wenn ich jetzt die App starte, wird nichts mehr automatisch aktiviert.
Man wird lediglich zu den Bluetooth -Einstellungen geleitet. Also aktiviere ich nur Bluetooth. Hoffe, es funktioniert so.

Das wird alles hier genau erklÀrt:

https://www.coronawarn.app/de/faq/#android_location

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