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đŸ‡©đŸ‡Ș Abschiedskolumne in SZ-Magazin

Sehe ich nicht so, sie hat es immerhin reparieren lassen. Das Problem mit dem USB Stecker hatten ja viele, vielleicht hÀtte Fairphone da aktivier informieren können. Am Ende hat sie die Reparatur an jemand angegeben, woher sollte sie es besser wissen.

Das Problem mit dem auflegen hatte ich auch, es war ultra nervig und peinlich. Und einer der GrĂŒnde warum ich das FP1 schon Anfang 2016 aufgegeben habe. Meine Freunde waren erleichtert.

Es bringt nichts, solche Probleme unter den Tisch zu kehren. Am Ende zeigt sich, dass die message bei ihr angekommen ist – das Bewusstsein was die Produktion eines Smartphone bedeutet. Vielleicht lĂ€sst sie sich irgendwann zurĂŒck gewinnen.

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Mein Proximity-Sensor geht auch schon ewig nicht mehr. Aber ich benutze einfach den Power-Button, um das Display wÀhrend dem Telefonieren zu sperren. (Einstellungen > Bedienungshilfen > Ein/Aus beendet Anruf)

Da stimme ich zu. Was ich nicht verstehe, ist das viele Leute ihr FP1 viel zu schnell aufgeben.

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Ja, das ist eine pragmatische Lösung, aber gar nicht so leicht anzutrainieren. Ich habe es besonders in stressigen Situation vergessen.

Wir erwarten Perfektion in unseren GerĂ€ten. Und meiner Meinung nach muss Fairphone sich in dieser Hinsicht an den MaßstĂ€ben messen, die Apple, Samsung, Sony, Google und Co aufstellen. Denn das ist ja das Versprechen: Ein faireres, reparierbares Smartphone ist möglich. Die Top Smartphones dieser Hersteller prĂ€gen zu Recht unsere Erwartungen. Das Display manuell abschalten zu mĂŒssen erfĂŒllt eben diese nicht.

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Dein Pragmatismus und deine LeidensfĂ€higkeit ehren dich, aber das kann man vom Durchschnittsnutzer vermutlich nicht im selben Maße erwarten. Und ich finde auch, der Dame kann man nicht vorwerfen, dass sie voreilig aufgegeben hĂ€tte.

Jedenfalls nicht gerade ein GlĂŒcksfall, dass diese (durchaus eher launige und wohlwollende) Kolumne in einem Blatt mit dieser Reichweite erscheint. Die Welt geht davon aber natĂŒrlich auch nicht unter.

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Du kannst zwar dein Fairphone 1 aufschrauben, du kannst es sogar reparieren, sofern zur Reparatur nicht mehr erforderlich ist, als eine kaputte Lötstelle auszubessern. Sofern aber Ersatzteile erforderlich sind, mĂŒssen diese auch vorhanden sein, ansonsten kann man die erfolgreiche Reparatur vergessen. FĂŒr die meisten von uns ist es keine Option, Ersatzteile selbst herzustellen.

Wobei ich derzeit eher die Bildschirme und Batterien als Flaschenhals sehe. Die anderen Ersatzteile kann man massenweise aus den FP1 mit kaputtem Bildschirm ausschlachten.

Kommt drauf an, wieso. Bei Defekten etwa sind folgende Kriterien wichtig:

  • Kann ich mit dem Defekt leben?
  • Kann der Defekt repariert werden? Wie aufwendig ist die Reparatur? Wie teuer ist die Reparatur?
  • Wie veraltet ist das defekte GerĂ€t? (Viele Leute sehen einen GerĂ€tedefekt als Grund, sich doch mal die neueste GerĂ€tegeneration zu leisten.)
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Ja, es kann sein, dass ich unter RealitÀtsverlust leide. Ich möchte einfach nicht wahrhaben, dass mein FP1 irgendwann obsolet wird. :wink:

Wenn mein Display wirklich eingehen wĂŒrde, wĂŒrde ich versuchen, noch eines im #market zu erstehen. Oder vielleicht hĂ€tten wir sogar eines vor Ort. Das Batterieproblem habe ich fĂŒr mich persönlich schon gelöst. :blush:

Ich hĂ€tte ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht alles versucht hĂ€tte, ein defektes GerĂ€t zu reparieren oder reparieren zu lassen. Wenn ich ein neues GerĂ€t kaufe, gehen einerseits wertvolle Ressourcen drauf, und andererseits weiß ich, dass dabei Menschen ausgebeutet wurden. Das ist Grund genug fĂŒr mich, einen GerĂ€teneukauf so lang wie möglich rauszuzögern:

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Wir haben sehr unterschiedliche AnsprĂŒche und es ist gut, dass es beides hier gibt.

FĂŒr mich ist die faire Behandlung aller Mitarbeiter inklusive derer, die die Mineralien gewinnen und ein umweltschonendes „Leben“ des Smartphones insbesondere durch Reparierbarkeit und Software-Pflege sehr wichtig. Aber ich bin auch ein Smartphone Junkie. Ich spĂŒre und sehe es, wenn Apps beim starten ruckeln. Ich hasse Wartezeiten am Smartphone und ich will die neuste Software. Ich besitze keine andere Kamera und wenn ich ein schönes Foto mache, erfreue ich mich auch an der Technik, die das ermöglicht. Ein Smartphone, das sich absolut flĂŒssig bedient ist befriedigend. Eins mit Macken nervt mich. Macken ab Menschen sind sympathisch, an Digitalen Produkten gehen sie mir auf die nerven.

Ich glaube beide AnsprĂŒche haben ihre Berechtigung, sie können koexistieren. Aber meine wurden mit dem FP1 sehr schnell nicht mehr erfĂŒllt und ich habe es aufgegeben. WĂ€re es damals kaputt gegangen, hĂ€tte ich es sicher hier in den Markt als Ersatzteil-Lager gepackt.

Das FP2 schlĂ€gt sich sehr viel besser, aber ich hĂ€tte schon sehr gerne eine bessere Kamera und Android 7, bald 8. FlĂŒssige Bedienung, ein funktionierender NĂ€herungssensor und keine komischen Kinderkrankheiten.

Ich glaube um die nötige Verbreitung zu gewinnen, muss Fairphone auch BedĂŒrfnisse wie meine erfĂŒllen. Und deshalb drĂ€nge ich auch in vielen Threads so um Hardware Upgrades, damit das auch so bleibt.

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Die AnsprĂŒche an ein Smartphone und auch die GrĂŒnde, es aufzugeben oder weiterzunutzen, sind wohl so verschieden, wie die Menschen verschieden sind. Und wenn man ein GerĂ€t selber nicht mehr nutzt, kann man es immer noch an jemanden weiterzugeben, der noch Verwendung dafĂŒr hat.

Im Artikel habe ich gerade gelesen, dass die Autorin vorhat, das FP1 nĂ€chste Woche zum SondermĂŒll zu bringen. Vielleicht wĂ€re es ja fĂŒr FP1-Besitzer interessant, die Autorin zu kontaktieren, um ihr FP1 evtl. noch als Ersatzteillager nutzen zu können? Allerdings habe ich keine Ahnung, wie man sie erreichen könnte?

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Ich bin fassungslos, wie man so mit seinem Fairphone umgehen kann. Bin selbst Benutzer der ersten Stunde und hochzufrieden (bis auf die fehlenden Updates und den jetzt abgekĂŒndigten Support).

Alle in dem Artikel genannten Kritikpunkte am Produkt sind in meinen Augen ganz klar Bedienungsfehler.

Habe schon Display, Kamera und Akku getauscht. Funktioniert tadellos.
Dass man bei microUSB-Stecker vorsichtig sein muss (gerade bei GerÀten die man jahrelang tagtÀglich nutzt) sollte wohl jedem klar sein.

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Ich frage mich, was aus einem anderen GerĂ€t geworden wĂ€re, dass mehrmals heruntergefallen und das Display zerbrochen wĂ€re? HĂ€tte die Autorin das ĂŒberhaupt reparieren lassen oder gleich verschrottet und ein neues gekauft? Hoffentlich lĂ€sst sie ihr neues gĂŒnstiges aus Taiwan nicht auch wieder fallen, weil sie dann im VerhĂ€ltnis zu den Reparaturkosten gleich ein neues kaufen wird 


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Habt ihr den Artikel ĂŒberhaupt gelesen? Die hat Autorin hat jeden Mangel versucht zu reparieren und sich mit den nicht reparierbaren stets arrangiert. Sie gibt ihr FP1 jetzt nur deshalb auf, weil es nachweislich keine Erstatzdisplays mehr gibt - was will man denn noch erwarten?!

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Ich kann den Frust ehrlich gesagt absolut nachvollziehen! Und sie hat ja nunmal wirklich einiges probiert. Ich habe einen Beruf, in dem ich nicht so sehr von meinem Handy abhĂ€ngig bin, um ihn ausĂŒben zu können, aber als Journalistin??? Da muss das Teil halt einfach zuverlĂ€ssig sein. Ich war selbst kurz davor, mein FP2 aufzugeben, weil mich die stĂ€ndigen Neustarts in den Wahnsinn getrieben haben (hallo??! was ist, wenn man mal einen Notarzt rufen muss und dann kratzt das Ding erstmal ab?). Die haben sich seit Android 6 zum GlĂŒck auf wundersame Weise erledigt, aber ich finde auch, dass man nicht jedes Maß an Kinderkrankheiten aushalten muss.

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Ich habe die Kolumne auch gesehen und per twitter an die SZ geschrieben - ohne Reaktion.
Die Dame hĂ€tte besser zwei mal ĂŒberlegen sollen und wenn Sie ihr FP1 nicht mehr möchte,hat sie immer noch 2 Möglichkeiten:

Teil des Problems zu bleiben und ihr FP1 einfach in den Schrott zu werfen.
oder
Teil der Lösung und der Fairphone Idee zu bleiben, indem sie zwar ihr FP1 nicht mehr weiter nutzt aber es oder die ĂŒberreste der community zur verfĂŒgung stellt, damit jemand anderer die Teile weiter nutzen kann.

Ich denke auch es sollte da noch mehr support geben. z.b.: Ein Kostenloses RĂŒcksendepaket-Etikett um Reste zurĂŒck zu senden.
Eine bessere Möglichkeit als im Forum um zu erfassen wer welche Ersatzteile hat und wie die Person erreichbar ist um diese kostenlos abzuholen


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Ich hab mein FP1 jetzt schon 4 oder 5 Jahre. Bis auf 2-maliges Akku tauschen und eine nicht mehr funktionierende Kopfhörerbuchse ging auch alles glatt.
Aber seit 2 Monaten fĂ€ngt das Display an sich selber zu drĂŒcken. So dass ich das Handy quasi nicht mehr benutzen kann.

Ich war am Anfang genauso stolz auf mein Handy wie die Autorin, ich brauchte keine große Marke, weil mein Handy ja Fair war.

Leider bin ich technisch nicht begabt genug um mein Handy zu reparieren, aber da es offiziell keine Displays mehr gibt, und ich bei Technik ungern “secondhand” kaufe bleibt mir wohl auch nicht mehr viel anderes ĂŒbrig, als das Handy zu “begraben”.

Ja. Dem stimme ich zu. Allerdings bezweifle ich, dass Fairphone das machen wird. Dass selbst das Android fĂŒr FP 1 nicht mehr gepflegt wird zeigt doch, dass man die FP 1 - Nutzer aufgegeben hat, wie den eigenen Anspruch an ein langlebiges Produkt.

Den SZ-Artikel habe ich mit großem VergnĂŒgen gelesen. Auch bei mir scheint der AnnĂ€herungssensor schon ewig kaputt zu sein, in meiner Familie sind meine stĂ€ndigen GesprĂ€chsabbrĂŒche schon legendĂ€r. Und die Ladeprobleme am USB-Port habe ich auch schon lĂ€nger (was sich aber beheben ließe, wie ich lesen konnte).

Im der Tendenz kann ich vielem im Thread nur zustimmen. Auch fĂŒr mich scheint die FP-Zeit zu Ende zu gehen. Schade, die Idee hat mir gefallen.

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Die Kolumne und damit die Frau hat völlig recht. Fairphone hat ein halbwegs faires Smartphone beworben und angeboten und kein Smartphone fĂŒr Bastler oder Leute mit extrem hoher Frustationstoleranz. Ich selbst habe ein FP 1U und kann vor allem den Bericht ĂŒber die stĂ€ndigen GesprĂ€chsabbrĂŒche und die irrwitzigen Versuche den USB-Stecker zum Aufladen zu ĂŒberreden gut nachvollziehen. Ich kann damit leben, weil ich das GerĂ€t beruflich nicht unbedingt benötige. Ich könnte das Phone aber wirklich niemanden empfehlen, der es wirklich braucht. Und immerhin, die Kolumne zerreißt das Phone ja nicht in der Luft sondern lĂ€sst (immer noch) eine gewisse Sympathie erkennen.

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Vielleicht ist ein refurbished Fairphone 2 etwas fĂŒr dich?

2 posts were merged into an existing topic: :de: EnttĂ€uschung ĂŒber Fairphone 1 End of Life Strategie

Was heißt refurbished in dem Fall?
Wie gesagt, mit Handy bin ich absoluter Technik-Legastheniker.

Computer is da wesentlich einfacher ^^

Refurbished ist eine ĂŒbliche Praxis. RĂŒcklĂ€ufer, zum Beispiel wegen nichtgefallen im den 14 Tagen, werden in der Fabrik geprĂŒft, gereinigt und eventuell mit Ersatzteilen repariert und dann mit voller Garantie verkauft. Dabei liegt der Preis unter den neupreis. Fairphone wird solche GerĂ€te bald undicht glaube zunĂ€chst exklusiv fĂŒr Besitzer des FP1 anbieten.

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