🇩🇪 Abschiedskolumne in SZ-Magazin

Autsch! Die “Abschiedskolumne” aus dem SZ-Magazin hätte auch in den “Leaving a movement”-Thread gepasst…

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Ein bisschen demütigend, dieser Text. Und wenn man wegen des USB-Steckers das ganze Motherboard austauschen lässt, kann man der Dame wohl vorwerfen, dass sie sich nicht ausreichend informiert hat…

Es wundert mich nicht, dass das Fairphone der ersten Generation nun offiziell gar nicht mehr repariert werden kann.

Oh nein, durch einen Remote-Switch hat Fairphone mein FP1 versiegelt und mir “offiziell” die Reparatur verwehrt! :scream_cat: Wenn ich es doch nur noch öffnen und aufschrauben könnte…oh wartet, es geht ja noch! Puh, kann ich mein FP1 doch noch reparieren… :relieved:

Schade, dass diese tolle Kolumne keinen Kommentarbereich hat… :joy:

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Sehe ich nicht so, sie hat es immerhin reparieren lassen. Das Problem mit dem USB Stecker hatten ja viele, vielleicht hätte Fairphone da aktivier informieren können. Am Ende hat sie die Reparatur an jemand angegeben, woher sollte sie es besser wissen.

Das Problem mit dem auflegen hatte ich auch, es war ultra nervig und peinlich. Und einer der GrĂĽnde warum ich das FP1 schon Anfang 2016 aufgegeben habe. Meine Freunde waren erleichtert.

Es bringt nichts, solche Probleme unter den Tisch zu kehren. Am Ende zeigt sich, dass die message bei ihr angekommen ist – das Bewusstsein was die Produktion eines Smartphone bedeutet. Vielleicht lässt sie sich irgendwann zurück gewinnen.

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Mein Proximity-Sensor geht auch schon ewig nicht mehr. Aber ich benutze einfach den Power-Button, um das Display während dem Telefonieren zu sperren. (Einstellungen > Bedienungshilfen > Ein/Aus beendet Anruf)

Da stimme ich zu. Was ich nicht verstehe, ist das viele Leute ihr FP1 viel zu schnell aufgeben.

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Ja, das ist eine pragmatische Lösung, aber gar nicht so leicht anzutrainieren. Ich habe es besonders in stressigen Situation vergessen.

Wir erwarten Perfektion in unseren Geräten. Und meiner Meinung nach muss Fairphone sich in dieser Hinsicht an den Maßstäben messen, die Apple, Samsung, Sony, Google und Co aufstellen. Denn das ist ja das Versprechen: Ein faireres, reparierbares Smartphone ist möglich. Die Top Smartphones dieser Hersteller prägen zu Recht unsere Erwartungen. Das Display manuell abschalten zu müssen erfüllt eben diese nicht.

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Dein Pragmatismus und deine Leidensfähigkeit ehren dich, aber das kann man vom Durchschnittsnutzer vermutlich nicht im selben Maße erwarten. Und ich finde auch, der Dame kann man nicht vorwerfen, dass sie voreilig aufgegeben hätte.

Jedenfalls nicht gerade ein GlĂĽcksfall, dass diese (durchaus eher launige und wohlwollende) Kolumne in einem Blatt mit dieser Reichweite erscheint. Die Welt geht davon aber natĂĽrlich auch nicht unter.

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Du kannst zwar dein Fairphone 1 aufschrauben, du kannst es sogar reparieren, sofern zur Reparatur nicht mehr erforderlich ist, als eine kaputte Lötstelle auszubessern. Sofern aber Ersatzteile erforderlich sind, müssen diese auch vorhanden sein, ansonsten kann man die erfolgreiche Reparatur vergessen. Für die meisten von uns ist es keine Option, Ersatzteile selbst herzustellen.

Wobei ich derzeit eher die Bildschirme und Batterien als Flaschenhals sehe. Die anderen Ersatzteile kann man massenweise aus den FP1 mit kaputtem Bildschirm ausschlachten.

Kommt drauf an, wieso. Bei Defekten etwa sind folgende Kriterien wichtig:

  • Kann ich mit dem Defekt leben?
  • Kann der Defekt repariert werden? Wie aufwendig ist die Reparatur? Wie teuer ist die Reparatur?
  • Wie veraltet ist das defekte Gerät? (Viele Leute sehen einen Gerätedefekt als Grund, sich doch mal die neueste Gerätegeneration zu leisten.)
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Ja, es kann sein, dass ich unter Realitätsverlust leide. Ich möchte einfach nicht wahrhaben, dass mein FP1 irgendwann obsolet wird. :wink:

Wenn mein Display wirklich eingehen würde, würde ich versuchen, noch eines im #market zu erstehen. Oder vielleicht hätten wir sogar eines vor Ort. Das Batterieproblem habe ich für mich persönlich schon gelöst. :blush:

Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht alles versucht hätte, ein defektes Gerät zu reparieren oder reparieren zu lassen. Wenn ich ein neues Gerät kaufe, gehen einerseits wertvolle Ressourcen drauf, und andererseits weiß ich, dass dabei Menschen ausgebeutet wurden. Das ist Grund genug für mich, einen Geräteneukauf so lang wie möglich rauszuzögern:

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Wir haben sehr unterschiedliche AnsprĂĽche und es ist gut, dass es beides hier gibt.

Für mich ist die faire Behandlung aller Mitarbeiter inklusive derer, die die Mineralien gewinnen und ein umweltschonendes „Leben“ des Smartphones insbesondere durch Reparierbarkeit und Software-Pflege sehr wichtig. Aber ich bin auch ein Smartphone Junkie. Ich spüre und sehe es, wenn Apps beim starten ruckeln. Ich hasse Wartezeiten am Smartphone und ich will die neuste Software. Ich besitze keine andere Kamera und wenn ich ein schönes Foto mache, erfreue ich mich auch an der Technik, die das ermöglicht. Ein Smartphone, das sich absolut flüssig bedient ist befriedigend. Eins mit Macken nervt mich. Macken ab Menschen sind sympathisch, an Digitalen Produkten gehen sie mir auf die nerven.

Ich glaube beide Ansprüche haben ihre Berechtigung, sie können koexistieren. Aber meine wurden mit dem FP1 sehr schnell nicht mehr erfüllt und ich habe es aufgegeben. Wäre es damals kaputt gegangen, hätte ich es sicher hier in den Markt als Ersatzteil-Lager gepackt.

Das FP2 schlägt sich sehr viel besser, aber ich hätte schon sehr gerne eine bessere Kamera und Android 7, bald 8. Flüssige Bedienung, ein funktionierender Näherungssensor und keine komischen Kinderkrankheiten.

Ich glaube um die nötige Verbreitung zu gewinnen, muss Fairphone auch Bedürfnisse wie meine erfüllen. Und deshalb dränge ich auch in vielen Threads so um Hardware Upgrades, damit das auch so bleibt.

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Die Ansprüche an ein Smartphone und auch die Gründe, es aufzugeben oder weiterzunutzen, sind wohl so verschieden, wie die Menschen verschieden sind. Und wenn man ein Gerät selber nicht mehr nutzt, kann man es immer noch an jemanden weiterzugeben, der noch Verwendung dafür hat.

Im Artikel habe ich gerade gelesen, dass die Autorin vorhat, das FP1 nächste Woche zum Sondermüll zu bringen. Vielleicht wäre es ja für FP1-Besitzer interessant, die Autorin zu kontaktieren, um ihr FP1 evtl. noch als Ersatzteillager nutzen zu können? Allerdings habe ich keine Ahnung, wie man sie erreichen könnte?

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Ich bin fassungslos, wie man so mit seinem Fairphone umgehen kann. Bin selbst Benutzer der ersten Stunde und hochzufrieden (bis auf die fehlenden Updates und den jetzt abgekĂĽndigten Support).

Alle in dem Artikel genannten Kritikpunkte am Produkt sind in meinen Augen ganz klar Bedienungsfehler.

Habe schon Display, Kamera und Akku getauscht. Funktioniert tadellos.
Dass man bei microUSB-Stecker vorsichtig sein muss (gerade bei Geräten die man jahrelang tagtäglich nutzt) sollte wohl jedem klar sein.

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Ich frage mich, was aus einem anderen Gerät geworden wäre, dass mehrmals heruntergefallen und das Display zerbrochen wäre? Hätte die Autorin das überhaupt reparieren lassen oder gleich verschrottet und ein neues gekauft? Hoffentlich lässt sie ihr neues günstiges aus Taiwan nicht auch wieder fallen, weil sie dann im Verhältnis zu den Reparaturkosten gleich ein neues kaufen wird …

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Habt ihr den Artikel ĂĽberhaupt gelesen? Die hat Autorin hat jeden Mangel versucht zu reparieren und sich mit den nicht reparierbaren stets arrangiert. Sie gibt ihr FP1 jetzt nur deshalb auf, weil es nachweislich keine Erstatzdisplays mehr gibt - was will man denn noch erwarten?!

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Ich kann den Frust ehrlich gesagt absolut nachvollziehen! Und sie hat ja nunmal wirklich einiges probiert. Ich habe einen Beruf, in dem ich nicht so sehr von meinem Handy abhängig bin, um ihn ausüben zu können, aber als Journalistin??? Da muss das Teil halt einfach zuverlässig sein. Ich war selbst kurz davor, mein FP2 aufzugeben, weil mich die ständigen Neustarts in den Wahnsinn getrieben haben (hallo??! was ist, wenn man mal einen Notarzt rufen muss und dann kratzt das Ding erstmal ab?). Die haben sich seit Android 6 zum Glück auf wundersame Weise erledigt, aber ich finde auch, dass man nicht jedes Maß an Kinderkrankheiten aushalten muss.

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Ich habe die Kolumne auch gesehen und per twitter an die SZ geschrieben - ohne Reaktion.
Die Dame hätte besser zwei mal überlegen sollen und wenn Sie ihr FP1 nicht mehr möchte,hat sie immer noch 2 Möglichkeiten:

Teil des Problems zu bleiben und ihr FP1 einfach in den Schrott zu werfen.
oder
Teil der Lösung und der Fairphone Idee zu bleiben, indem sie zwar ihr FP1 nicht mehr weiter nutzt aber es oder die überreste der community zur verfügung stellt, damit jemand anderer die Teile weiter nutzen kann.

Ich denke auch es sollte da noch mehr support geben. z.b.: Ein Kostenloses RĂĽcksendepaket-Etikett um Reste zurĂĽck zu senden.
Eine bessere Möglichkeit als im Forum um zu erfassen wer welche Ersatzteile hat und wie die Person erreichbar ist um diese kostenlos abzuholen…

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Ich hab mein FP1 jetzt schon 4 oder 5 Jahre. Bis auf 2-maliges Akku tauschen und eine nicht mehr funktionierende Kopfhörerbuchse ging auch alles glatt.
Aber seit 2 Monaten fängt das Display an sich selber zu drücken. So dass ich das Handy quasi nicht mehr benutzen kann.

Ich war am Anfang genauso stolz auf mein Handy wie die Autorin, ich brauchte keine groĂźe Marke, weil mein Handy ja Fair war.

Leider bin ich technisch nicht begabt genug um mein Handy zu reparieren, aber da es offiziell keine Displays mehr gibt, und ich bei Technik ungern “secondhand” kaufe bleibt mir wohl auch nicht mehr viel anderes übrig, als das Handy zu “begraben”.

Ja. Dem stimme ich zu. Allerdings bezweifle ich, dass Fairphone das machen wird. Dass selbst das Android fĂĽr FP 1 nicht mehr gepflegt wird zeigt doch, dass man die FP 1 - Nutzer aufgegeben hat, wie den eigenen Anspruch an ein langlebiges Produkt.

Den SZ-Artikel habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Auch bei mir scheint der Annäherungssensor schon ewig kaputt zu sein, in meiner Familie sind meine ständigen Gesprächsabbrüche schon legendär. Und die Ladeprobleme am USB-Port habe ich auch schon länger (was sich aber beheben ließe, wie ich lesen konnte).

Im der Tendenz kann ich vielem im Thread nur zustimmen. Auch fĂĽr mich scheint die FP-Zeit zu Ende zu gehen. Schade, die Idee hat mir gefallen.

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Die Kolumne und damit die Frau hat völlig recht. Fairphone hat ein halbwegs faires Smartphone beworben und angeboten und kein Smartphone für Bastler oder Leute mit extrem hoher Frustationstoleranz. Ich selbst habe ein FP 1U und kann vor allem den Bericht über die ständigen Gesprächsabbrüche und die irrwitzigen Versuche den USB-Stecker zum Aufladen zu überreden gut nachvollziehen. Ich kann damit leben, weil ich das Gerät beruflich nicht unbedingt benötige. Ich könnte das Phone aber wirklich niemanden empfehlen, der es wirklich braucht. Und immerhin, die Kolumne zerreißt das Phone ja nicht in der Luft sondern lässt (immer noch) eine gewisse Sympathie erkennen.

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Vielleicht ist ein refurbished Fairphone 2 etwas fĂĽr dich?

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