đŸ‡©đŸ‡Ș 10 Tipps fĂŒr bessere Smartphone-Fotos

Originally published at: 10 Tipps fĂŒr bessere Smartphone-Fotos - Fairphone

Vor zwei Wochen haben wir euch das Fairphone 4 nochmal ganz neu vorgestellt, diesmal mit einer deutlich verbesserten Kamera. Durch schnelleres Auslösen, bessere Bilder bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen und einen reaktiven Autofokus fĂŒhlt sich das Fairphone 4 wie eine brandneue Kamera an. Fotos sind intensiver, schĂ€rfer, lebensechter und kontrastreicher. Videos wiederum begeistern durch fließende Aufnahmen und höchste Auflösung, dank verbesserter Videostabilisierung und 4K-Funktionen.

Trotz allem reicht auch die beste Hardware der Welt nicht immer aus, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wir haben Jan Köhler, unseren Fotografie-Experten, um ein paar Tipps und Tricks gebeten, mit denen deine Fotos im Nu eindrucksvoller werden. Er selbst bezeichnet manche davon als super simpel, aber auch super hilfreich. Andere sind etwas schwieriger umzusetzen, doch es lohnt sich, diese Zeit zu investieren.

  1. Reinige das Objektiv! Wie gesagt: super simpel. Aber eine wichtige Voraussetzung fĂŒr gestochen scharfe Fotos. Du willst nicht wissen, wie viele Menschen verschwommene Bilder machen, nur weil ihr Objektiv schmutzig ist.
  2. Allzeit bereit. Wenn es schnell gehen muss, kannst du unter Android 13 durch doppeltes Antippen des Fingerabdrucksensors die Kamera-App öffnen. Damit dir kein Schnappschuss entgeht.
  3. Ein passender Modus fĂŒr alle. Weißt du eigentlich, welche Modi deine Smartphone-Kamera bietet? Stöbere einmal in der Software herum. So findest du beim Fairphone 4 zum Beispiel einen Super-Night-Modus fĂŒr gute Aufnahmen trotz schlechtem Licht, mit RauschunterdrĂŒckung und schĂ€rferen Details. Dann gibt es noch den High-Pixel-Modus fĂŒr Nahaufnahmen mit Wow-Effekt.
  4. Nichts geht ĂŒber StabilitĂ€t. Auch das klingt selbstverstĂ€ndlich. Wenn du Videos aufnimmst, sollte die Bildstabilisierung aktiviert sein. Verwackelte Filme mag niemand anschauen. Genau wie unscharfe Bilder. Und falls du ein Stativ besitzt, nutze es.
  5. Auf die Einstellung kommt es an. ÜberprĂŒfe in den Einstellungen die QualitĂ€t deiner Bilder. Je nach Verwendungszweck kannst du verschiedene SeitenverhĂ€ltnisse wĂ€hlen, z. B. 9:16 oder 4:3. Außerdem gibt es unterschiedliche QualitĂ€tsstufen. Fotos mit hoher Auflösung wirken professioneller und eignen sich besser fĂŒr AbzĂŒge, aber du solltest auch die DateigrĂ¶ĂŸe im Auge behalten.
  6. Mehr Licht bitte! Allgemein wird empfohlen, dass du mit der Lichtquelle hinter der Kamera fotografierst, damit das Motiv richtig beleuchtet wird. Wenn du in die Sonne blickst, muss sich die Kamera entscheiden, ob sie das Motiv oder den Hintergrund heller macht. In der Regel verschwindet dann das Motiv im Dunkeln. Drehe dich also um und fotografiere mit dem RĂŒcken zur Sonne. Sieht gleich ganz anders aus, oder? NatĂŒrlich kannst auch ein bisschen experimentieren, wenn deine Bilder etwas kunstvoller wirken sollen.
  7. Im Fokus. Tippe auf den Bildschirm, um dein Motiv in den Fokus zu rĂŒcken. Dadurch lĂ€sst sich hĂ€ufig auch die Belichtung korrigieren und das Bild wird ausgewogener, je nachdem, was im Mittelpunkt stehen soll.
  8. Hol dir Hilfe. Aktiviere die Gitternetz-Hilfslinien. Damit kannst du deine Bilder nicht nur prĂ€ziser ausrichten (sprich den Horizont gerade halten), sondern auch die Komposition verbessern. Denn auf das Gesamtbild kommt es an. Sonst wĂ€ren auch die GemĂ€lde von Da Vinci nur halb so beeindruckend. Versuche, die Aufnahme in der Mitte zu teilen. Oder eine Y-förmige Anordnung zu finden. Suche nach dem „Goldenen Schnitt“. Die Augen einer Person positioniere ich bevorzugt dort, wo sich die beiden Linien oben rechts kreuzen.
  9. Automatik ist gut, Profis sind besser. Die Standardeinstellungen deiner Kamera-App sorgen bereits fĂŒr tolle Aufnahmen. Aber wenn du in die Tiefen des Profi-Modus eintauchst, eröffnen sich ganz neue Fotografierwelten. Nur keine Angst vor Profi-Kniffen! Das Fairphone 4 und 5 zeigen dir direkt eine Vorschau fĂŒr die Einstellungen an, mit denen du herumspielst. Passe sie so lange an, bis du mit dem Bild zufrieden bist. ISO regelt die Helligkeit, aber hier solltest du einen möglichst niedrigen Wert nehmen. Je höher die ISO-Einstellung, desto mehr Bildrauschen entsteht. Die Verschlusszeit bestimmt, wie schnell das Foto aufgenommen wird. Je höher die Verschlusszeit, desto mehr Licht fĂ€ngt die Kamera ein. Dies eignet sich fĂŒr schlechte LichtverhĂ€ltnisse, lĂ€sst aber Motive, die sich bewegen, verschwommen erscheinen. Vom Belichtungswert hĂ€ngt ab, wie hell oder dunkel dein Foto wird. Wenn du den Belichtungswert erhöhst, erhĂ€ltst du hellere Bilder mit lebendigeren Farben, aber achte darauf, dass das Bild nicht ĂŒberbelichtet wird. Dann gibt es noch den Weißabgleich, mit dem du die Farbtemperatur deiner Bilder von warmen Gelbtönen bis hin zu kalten Blautönen regeln kannst. Experimentiere einfach so lange mit den Einstellungen, bis alles nach deinem Geschmack ist.
  10. Übung macht den Meister. Erinnerst du dich noch an die Analog-Kameras von frĂŒher? Damals hast du dir genau ĂŒberlegt, was und wen du fotografierst. Seit es Smartphones gibt, machst du dir beim Fotografieren viel weniger Gedanken. Du probierst einfach aus und spielst mit den Einstellungen und Werten, um zu sehen, was sich bewĂ€hrt. Je mehr du ĂŒbst, desto besser bekommst du deine Kamera in den Griff. Fotografieren ist letztlich immer eine subjektive Sache. Sei mutig und zeige der Welt, was dir gefĂ€llt!